Nr. 93 | grenzen internalisieren | Abstract

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Sarah Frenking mit Ella Falldorf und Daniel Schuch

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Eine Geschichte von Ausgrenzung, Arbeitszwang und Abweichung. Interview mit dem Initiativkreis Riebeckstraße 63 zum gleichnamigen Erinnerungsort und der prekären Situation historischer Bildungsarbeit in Sachsen

Sarah Frenking sprach mit Ella Falldorf und Daniel Schuch vom Leip­ziger Initiativkreis Riebeckstraße 63 e.V., der sich für die historische Bildungsarbeit am gleichnamigen Erinnerungsort engagiert. Die Gebäude an der Riebeckstraße 63 wurden über die verschiedenen politischen Systeme hinweg (Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, DDR) genutzt, um die Ausgrenzung von Menschen zu organisie­ren, deren Verhalten vermeintlich von der gesellschaftlichen Norm abwich. Ella Falldorf und Daniel Schuch berichten sowohl über die Herausforderungen, die wechselvolle Ge­schichte dieses Ortes in eine Ausstellung zu bringen als auch von der prekären Situation der historischen Bildungsarbeit in Sachsen.

 

Kurz-Bio: Sarah Frenking mit Ella Falldorf und Daniel Schuch

Ella Falldorf ist Vorstandsmitglied des Vereins Riebeckstraße 63 und Co-Kuratorin der dortigen Werkstattausstellung Ausgrenzung, Arbeitszwang & Abweichung. Sie studierte Holocaust Studies, Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Soziologie und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

E-Mail: initiativkreis@riebeckstrasse63.de

Daniel Schuch ist Gründungsmitglied der Initiative Riebeckstraße 63 und war Teil der Kurator*innengruppe der Werkstattausstellung. Er arbeitet hauptamtlich als Historiker und Postdoktorand an der Universität Jena im Bereich Public History, Erinnerungskultur und Zeitgeschichte und ist seit mehreren Jahren ehrenamtlich in NS-Gedenkstätten aktiv.

E-Mail: initiativkreis@riebeckstrasse63.de

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