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Agnès Arp, Axel Doßmann und Franka Maubach

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Agnès Arp, Axel Doßmann und Franka Maubach begeben sich ins Gespräch über Lutz Niethammer († 2025). In der Alltagsgeschichte, Oral History oder Erinnerungskultur, die zugleich zu zentralen Feldern von WerkstattGeschichte zählen, hat er ebenso seine großen Spuren hinterlassen wie als Mensch, Kollege und Freund. Im Blick auf seine Person lässt sich zugleich über Zugänge zur und Ansprüche an die Geschichtsschreibung nach-denken.

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Kurz-Bio: Agnès Arp, Axel Doßmann und Franka Maubach

Agnès Arp leitet die Oral-History-Forschungsstelle zur ostdeutschen Erfahrung an der Universität Erfurt. 2006 hat sie in Paris an der Sorbonne-Nouvelle und in Jena an der Friedrich-Schiller-Universität ihre Promotion über die Lebensgeschichten der Privatunternehmer in der DDR bei Lutz Niethammer abgeschlossen. Sie lebt und arbeitet seit 30 Jahren in Ostdeutschland. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Oral History, neueste deutsche Geschichte (DDR und Transformationszeit) und Narrative Medizin.

E-Mail: agnes.arp@uni-erfurt.de

Axel Doßmann ist Historiker und zur Zeit Bauhaus-Fellow der Klassik Stiftung Weimar. Er promovierte bei Lutz Niethammer und Alf Lüdtke zur Kulturgeschichte der Autobahnen in der DDR (2003). Gemeinsam mit Susanne Regener und Spector Books schrieb er Fabrikation eines Verbrechers, eine Visual History von Rassismus, Polizei und Fake News im 20. Jahrhundert (2018/2020). Gegenwärtig forscht und lehrt er zu David P. Boders frühen Interviews mit Displaced Persons, zur Fotografie in sozialistischen Gesellschaften und zum Wandel von Zeugenschaft durch Film, Video und KI.

E-Mail: axel.dossmann@posteo.de

Franka Maubach hat über Kriegserfahrungen und Lebensgeschichten von Wehrmacht helferinnen promoviert und zuletzt ihre Habilitation zum deutsch-amerikanischen Historiker Hans Rosenberg publiziert. Derzeit vertritt sie die Professur für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Freiburg. Zusammen mit Norbert Frei, Christina Morina und Maik Tändler schrieb sie den Band Zur rechten Zeit. Wider die Rückkehr des Nationalismus (Berlin 2019). Gegenwärtig forscht sie u.a. zur Geschichte rechter Gewalt und zur ostdeutschen Transformation.

E-Mail: franka.maubach@uni-jena.de

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